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Und wenn "sie" ein Hund wäre, würde sie jetzt die Menschenhand schlecken ... • Foto: Tacheles PR, Kerstin Hendess

Tierspeichel – eine Gefahr für Menschen?

 

Frankfurt, 2. Mai 2019 (tac). Gemeinsam schmusen und spielen und kuscheln und toben – deshalb lieben Kinder und Erwachsene Tiere – vor allem ihre eigenen Haustiere.

Doch immer wieder gibt es Warnungen: „Tierspeichel enthält zahlreiche Bakterien, die beim Menschen gefährlichste Infektionen auslösen können.“ – Stimmt das überhaupt?

Grundsätzlich ja – tatsächlich können einige Erreger aus dem Speichel von Hunden und Katzen Hautinfektionen, Blutvergiftungen oder Lungenentzündungen hervorrufen. Und Reptilien sind oft Träger von Salmonellen, die beim Menschen zu Durchfallerkrankungen führen können.

Glücklicherweise ist es einfach, sich vor vielen Zoonosen, also Krankheiten, die von Tieren auf Menschen (und andersherum) übertragen werden, zu schützen:
Waschen Sie sich regelmäßig die Hände – insbesondere nach intensivem Schmusen mit Ihrem (oder einem anderen) Tier.
Denken Sie an den regelmäßigen Tierarztbesuch: Hier können Erkrankungen frühzeitig erkannt werden. Außerdem prüfen wir den Impfstatus, Floh- und Zeckenschutz und entwurmen gegebenenfalls.
Halten Sie Liegeplätze, Decken, Spielzeug und Näpfe sauber und desinfizieren Sie diese nach Erkrankungen.

Dass das reicht, „beweisen“ die Mitarbeiter von Tierarztpraxen (und Bauernhofkinder) weltweit: Wir sind eher weniger krank als Menschen ohne Tiere.

Und es wäre so schade wie unnötig, auf die Gesellschaft unserer pelzigen, gefiederten, geschuppten oder auch nackten Hausfreunde zu verzichten.

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